Genossenschaftliche Verkehrswende

Der Vorstand der Vianova eG mit DGRV-Projektleiter Jonas von Obernitz (2. v. r.) Foto: Vianova eG

Die Verkehrswende kann nur gelingen, wenn Menschen ihr Nutzungsverhalten verändern: weg von der individuellen Mobilität hin zu gemeinschaftlichen Konzepten. Gerade im ländlichen Raum gibt es kaum eine Alternative zum motorisierten Individualverkehr. Bundespolitik und kommunale Ebene sind deshalb gleichermaßen bestrebt, nachhaltige Mobilitätskonzepte für die Regionen zu entwickeln.

Seit kurzer Zeit gibt es auch eine genossenschaftliche Initiative: Einige Energiegenossenschaften haben bereits Erfahrungen mit Elektromobilität gesammelt und zur weiteren Verbreitung die Dachgenossenschaft Vianova eG gegründet. Die Vianova will ihre Mitglieder und andere Energiegenossenschaften, Unternehmen, Kommunen, Vereine oder Wohnungsbaugenossenschaften bei der Umsetzung klimaschonender Mobilitätslösungen unterstützen.

Bei ihren Aktivitäten hat die Vianova gerade auch den ländlichen Raum im Blick. Dort können beispielsweise Energiegenossenschaften ein e-Carsharing in Bürgerhand umsetzen. Ein Fokus liegt dabei auf dem Nachbarschaftsauto, also einem gemeinsamen Elektroauto, welches das Zweit- oder Drittauto ersetzen könnte.

Der DGRV hat im Rahmen seines Drittmittelprojektes „mobileG’I mit der Vianova eG einen Kooperationsvertrag geschlossen. Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV untersucht den möglichen Beitrag von Genossenschaften für kooperative Mobilitätskonzepte im ländlichen Raum.Das Projekt wird vom Bundeslandwirtschaftsministerium im Programm „ LandMobil“gefördert.

Quelle Redaktion der PerspektivePraxis.de
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