pro regionale energie eG ermöglicht die Bürgerbeteiligung am Solarpark Dörnberg

Die Esterau-Gemeinde Dörnberg setzt mit großer Entschiedenheit auf eine alternative, umweltschonende und möglichst ortnahe – regionale – Energiegewinnung. Ortsbürgermeister Heiko Hofmann stellte die Fläche, eine
6,4 ha große Grasfläche „Am Langeberg“ bei Dörnberg-Hütte für den Bau einer Photovoltaik vor.

Im Rahmen einer eigens anberaumten Bürgerversammlung in der voll besetzten Halle des Dorfgemeinschaftshauses hatten die Bürgerinnen und Bürger reichlich Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Modalitäten der aktuellen Planungen zu informieren. „Bei dem neuen Standort geht um eine von der Ortsgemeinde gepachtete Graslandfläche, welche vom Dorf aus nicht einsehbar ist wie Ortsbürgermeister Heiko Hofmann betonte.

Als besonderen finanziellen Vorteil der neuen Variante bezeichnete er die Tatsache, dass die Einnahmen für die Weiterpachtung an die potenziellen Solarpark-Betreiber in voller Höhe in die Gemeindekasse kämen.

Für weitergehende Detailinformationen über die geplante Anlage standen die Sprecher der Mitinvestoren und Betreiber des Projekts zur Verfügung. Darunter die „BUß SOLAR“ GmbH, die „KRAFTWERK renewable power solutions GmbH“ und die Energiegenossenschaft pro regionale energie eG aus Diez, die allen Bürgern aus Dörnberg die Teilhabe am Solarpark ermöglichen will.

Eine minimale Bodenversiegelung im Solarpark durch Rammpfosten – unter Verzicht auf Betonfundamente – garantiert einen problemlosen Rückbau und eine anschließende landwirtschaftliche Weiternutzung. Die Gesamtanlage wird durch einen Zaun geschützt, dessen erhöhte Unterkante den Zugang von Kleintieren freigibt. Eine zusätzlich vorgesehene Bepflanzung mit einheimischen Heckengewächsen soll zur Integration der Anlage in das Landschaftsbild beitragen.

Als Laufzeit für die Verpachtung sind zunächst 30 Jahre vorgesehen. Das Investitionsvolumen wird von dem Investoren- und Betreiber-Team mit ca. 4,9 Millionen Euro beziffert. Dafür könnte der Solarpark „Langeberg“ jährlich bis zu 6,5 Millionen Kilowattstunden elektrische Energie erzeugen. Das entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von etwa 1150 Vier-Personen-Haushalten. Darüber hinaus möchte die pro regionale energie eG die Strombelieferung aller Haushalte ermöglichen sobald die Bundesregierung das „Energy Sharing“ im EEG aufgenommen hat. So können am Solarpark alle Haushalte in Dörnberg und im Umkreis von 25 km über einen langen Zeitraum mit stabilen Preisen profitieren.

Ortsbürgermeister Heiko Hofmann bedankte sich bei den Einwohnern für ihre rege Teilnahme an dem Informations-Forum und ihre überwiegend positiven Rückmeldungen. Dabei hob er ausdrücklich noch einmal die Vorzüge einer regionalen, möglichst ortsnahen Stromerzeugung zur Vermeidung langer Zuleitungswege hervor.

Augrund der positiven Rückmeldungen aus der Einwohnerversammlung fasste der Dörnberger Ortsgemeinderat am Dienstag dieser Woche einstimmig den Beschluss zur Errichtung eines Solarparks in ihrer Gemarkung. Damit eröffnet er das Bauleitverfahren mit dem „Weg durch die Instanzen“, von der Verbandsgemeinde über die Kreisverwaltung bis zur Anhörung der Träger öffentlicher Belange und der Naturschutzverbände.

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